Die 11 schönsten Nationalparks in Kanada

1 Banff Nationalpark, Alberta

Der 1885 gegründete Banff Nationalpark ist der älteste Kanadas und UNESCO Weltkulturerde. In den Rocky Mountains gelegen, umringt der Park das kleine Städtchen Banff. Der Park bietet unzählige Möglichkeiten für Unternehmungen. Insgesamt erschließen 1.500 km Wander-, Rad- und Reitwege den Park. Der berühmte smaragdgrüne Moraine Lake im Park schmückt mit einer Postkartenkulisse sogar die kanadische 20-Dollarnote. Neben malerischen Seen, imposanten Bergen und riesigen Wäldern sind hier auch einige spannende Tierarten wie Wölfe, Bären und Kojoten zuhause.

Der Peyto Lake im kanadischen Banff Nationalpark

2 Jasper Nationalpark, Alberta

Mit einer Fläche von über 10.878 Quadratkilometern befindet sich der Jasper Nationalpark ebenfalls in den Rocky Mountains. Die 4000 Einwohner zählende Ortschaft Jasper liegt auf einer Höhe von über 1000 Metern in dem Park und bietet einen guten Ausgangspunkt für die Erkundung des Parks. Dieser ist für seine artenreiche Tierwelt berühmt. Wapitis, Bären, Pumas und Wölfe sind hier beherbergt. Außerdem warten spektakuläre Attraktionen auf dich. Von Wasserfällen, Gletschern, endlosen Wäldern über den Mount Edith Cavell bis hin zum Columbia Eisfeld gibt es hier unglaublich viel zu entdecken.

Eine Bergkette im Jasper Nationalpark

3 Wood Buffalo Nationalpark, Alberta

Der größte kanadische Nationalpark wurde bereits 1922 gegründet, um die vom Aussterben bedrohten Schreikraniche und die letzten Waldbisons zu schützen. Auf einer gigantischen Fläche von 44.807 Quadratkilometern – etwa ein Siebtel der Größe Deutschlands – leben hier heute rund 6.000 wilde Bisons und 200 seltene Schreikraniche. Neben der einmaligen Tierwelt faszinieren auch die riesigen Salzebenen und unterirdischen Bäche des Parks. 2007 wurde hier zudem der längste bekannte Biberdamm mit einer erstaunlichen Länge von 850 Metern entdeckt.

Tipp: Die kanadischen Nationalparks als Work and Traveller erleben

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4 Thousands Island Nationalpark, Ontario

Mit nur 9 Quadratkilometern stellt die Inselgruppe den kleinsten der kanadischen Nationalparks dar. Doch über 21 Inseln kommen hier insgesamt zum Vorschein. Diese sind nur auf dem Wasserweg mit Boot zu erreichen. Auf einigen Inseln gibt es auch Campingplätze. Du kannst die zugleich verblüffende und idyllische Landschaft am besten auf einer Tour mit dem Kajak oder Kanu entdecken. Der Nationalpark liegt nur ein paar Autostunden von Toronto entfernt.

5 Auyuittuq Nationalpark, Nunavut

Auf der Cumberland Halbinsel gelegen, herrscht im Park polares Klima. Die Höchsttemperaturen klettern im Juli auf 10°C. Daher werden Wanderungen zu Fuß nur im Juli und August empfohlen. Ansonsten ist es der Orte ideal zum Skifahren, Klettern und Motorschlittentouren. Aufgrund des Klimas können hier mit ein wenig Glück Eisbären, Polarfüchse und Kanadagänse in freier Wildlaufbahn beobachtet werden. Einige der zu bewundernden Seen entstanden durch Gletscher und Schmelzwasser erst vor gut rund 100 Jahren.

6 Cape Breton Highlands Nationalpark, Nova Scotia

Gerne als Ort „wo die Berge das Meer treffen“ betitelt, zeigt sich der Park mit rauen Küsten, dichten Wäldern und sanfter Hügellandschaft. Hier kann die Tierwelt mit Luchsen und Weißkopfseeadlern aufwarten. Die Wanderwege an der Küste locken sogar mit spektakulären Walbeobachtungen. Die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten reichen von Trekking über Schwimmen bis hin zu Golfspielen. Außerdem bildet der Highway Cabot Trail im Park eine Panoramastraße und gilt aufgrund der beeindruckenden Aussicht auf Ozean und Berge als eine der schönsten in Nordamerika.

7 Pacific Rim Nationalpark

Der Park zeichnet sich durch die Besonderheit aus, dass er durch Wasserflächen in drei Teile getrennt ist. Besonders der Küstenabschnitt Long Beach lockt mit kilometerlangen Sandstränden, die sich auch zum Surfen eignen. Der West Coast Trail liegt im südlichen gleichnamigen Abschnitt. Die bekannte Wanderroute ist insgesamt 75km lang und führt sowohl durch Regenwald, Felsregionen und Küstengebiete. Dazwischen liegen die Broken Group Islands, die wie der Name bereits verrät, aus vielen kleinen Inseln besteht.

8 Nahanni Nationalpark Reserve, Northwest Territories

Der Nahanni Nationalpark war der erste der kanadischen Nationalparks, der bereits 1978 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Trotzdem kommen jährlich nur rund 7000 Besucher hierher. Gründe dafür sind die abgeschnittene Lage und die Tatsache, dass täglich nur 24 Personen in den Park dürfen, um den Schutz der Natur zu bewahren. Der South Nahanni River wird als Wildwasser betrachtet und lädt mit 300km Länge zu Rafting und Kajak Touren ein. Die Virginia Falls sind mit 125 Metern doppelt so hoch wie die Niagara Falls und eine der zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Park.

9 Prince Edward Island Nationalpark, Prince Edward Island

Weiße Sandstrände, riesige Dünen und gewaltige Steinfelsen erwarten dich hier. Der Nationalpark gilt als ein beliebtes Touristenziel und lockt im Sommer mit mildem Klima und angenehmen Wassertemperaturen. Der seltene Gelbfuß-Regenpfeifer ist ein Küstenvogel, der im Prince Edward Nationalpark beheimatet ist und geschützt wird. Hier findest du jede Menge Möglichkeiten für Wassersport, idyllische Wanderungen und romantische Sonnenuntergänge über dem Wasser.

10 Gwaii Haanas Nationalpark, British Columbia

Vor der Westküste Kanadas gelegen, sind die Queen Charlotte Islands aufgrund der biologischen Vielfalt auch als „Kanadas Galapagos“ bekannt. Überreste alter Dörfer und Totempfähle zeugen von der gehaltvollen Kultur der Einheimischen. Im Park gibt es keine Straßen. Ein Besuch ist nur per Boot oder Mietflugzeug möglich. Die Beobachtung von Walen, Seelöwen und Weißkopfseeadlern trägt zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art bei. Gwaii Haanas Landschaftsbild ist von Gebirgen, Buchten aber auch Regenwäldern geprägt.

11 Yoho Nationalpark, British Columbia

Der Yoho Nationalpark ist mitten in den Hochgebirgen der Rocky Mountains gelegen und bedeutet „Ehrfurcht“. Neben einfachen Wanderwegen gibt es auch über 400 Kilometer Bergpfade. Die Takkakaw Falls sind mit einer Höhe von 254 Metern die dritthöchsten Wasserfälle des Landes. Eine weitere schöne Sehenswürdigkeit ist der Emerald Lake, dieser besteht aus Gletscherwasser und zeichnet sich durch seine einzigartige Färbung aus. Die einzige Gemeinde im Park ist Field mit nur rund 170 Einwohnern.

Unser Tipp: Via Ranchaufenthalt die Natur Kanadas erleben!

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Expertentipps von Johanna:

Japser und Banf liegen direkt nebeneinander und gehören wohl zu den bekanntesten Nationalparks Kanadas. Um einen Besuch dort kommst du bei deinem Abenteuer in Kanada auf keinen Fall darum herum. Die Orte Jasper und Banf selber sind eher klein und touristisch, deswegen solltest du dir alles, was du den Ausflug in die Nationalparks benötigst, vorher in einer größeren Stadt besorgen. Da es überall Touristeninformationen und Karten gibt, findet man sich auch ohne große Planung gut in den Nationalpark zurecht. Es ist aber immer wichtig die Öffnungszeiten der Touristeninformationen zu beachten. Die meisten Sehenswürdigkeiten und Wanderwege sind kostenlos. Dennoch sollte man im Reisebudget etwas Geld für kleine Abenteuer einplanen. Es gibt unendlich viele Angebote, daher ist es wichtig vorher Prioritäten zu setzen. Für mich und meine Freundin stand fest, egal was passiert es wird eine Kanutour und eine Mountainbiketour gemacht. Ansonsten ist das Wichtigste, sich einfach von der atemberaubenden Natur beeindrucken zu lassen. Deswegen solltest du nicht zu viel planen und wenn möglich keinen strikten Zeitplan haben. Man weiß nie wo es gerade besonders schön ist und wo man morgens mit Frost auf dem Zelt aufwacht und schnell weiter möchte. Auch die Tiere am Park sind eine große Attraktion. Schon von weitem sieht man dann unzählige parkende Autos und Menschen, die mit Kameras rumlaufen. Dabei ist aber große Vorsicht geboten. Es mag noch so verlockend sein, ein Foto von einer Bärenfamilie oder einem Elch mit riesigem Geweih zu schießen, doch wenn diese Tiere sich bedroht fühlen, kann es gefährlich werden. Besonders auf den Campingplätzen dürfen keine Müll-und Essensreste liegen gelassen werden, da es sonst nachts Besuch von einem Bären geben kann. Da beide Nationalparks perfekt für Touristen ausgelegt sind, gibt es viele Campingplätze, Hostels und Hotels. Wild Campen ist dort verboten. Besonders in der Hauptsaison muss man sich frühzeitig um Übernachtungsmöglichkeiten kümmern, da ansonsten schnell alles ausgebucht ist.

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